SG.CV.08.0062 Ad Memoriam: Der grosse Brand im Kollegium Maria Hilf in Schwyz im Jahr 1910, 30.05.1910 (Dokument)

Archivplan-Kontext

 

Allgemeine Information

Angaben zur Identifikation

Signatur:SG.CV.08.0062
Signatur Archivplan:SG.CV.08.0062
Titel:Ad Memoriam: Der grosse Brand im Kollegium Maria Hilf in Schwyz im Jahr 1910
Entstehungszeitraum:30.05.1910
Stufe:Dokument
Archivalienart:Objekt
Ansichtsbild:

Angaben zum Kontext

Hersteller/Künstler:Schindler, André (1870-1951), Künstler, von Seewen (Schwyz)

Angaben zu Inhalt und Struktur

Darin:Bild vom zerstörten und eingerüsteten Kollegium.
Text: Mit Bangen und Wehmut erfüllte unsere Herzen die traurige Kunde vom grossen Brandunglück, das unsere liebe, hehre Bildungsstätte, das Kollegium "Maria Hilf" so schwer, ja furchtbar schwer getroffen hat. Jene Anstalt, deren vollen Sympathie wir uns erfreuten und der wir stets den Tribut der Dankbarkeit schuldig sind, wurde ein Raub entfesselter Naturgewalt. Die grosse Pflicht des Dankes gebietet dem Handwerker und Gewerbeverein Schwyz, nach Kräften beizutragen zum Wiederaufbau und zur neuer Blüte des Hauses edlen, echten Lichtes. So überreichen wir Ihnen eine bescheidene Gabe als Beitrag unserer Mitglieder und hegen wir dabei die frohe Hoffnung, dass diese Gabe angenommen und uns auch fernerhin das Wohlwollen der neuerblühenden Anstalt zuteil werde. Gleich einem Phönix möge aus Schutt und Asche das neue Kollegium "Maria Hilf" erstehen zu neuem Glanze, zu neuer Herrlichkeit. Der Stern des Glückes leuchte stets über dem geliebten Heim der Musensöhne und erhalte das Diadem unserer herrlich gelegenen Ortschaft in unvergänglichem Glanze! Der Vorstand des Handwerker und Gewerbevereins Schwyz, unterzeichnet von Präsident M. Tschümperlin und Aktuar Jost Müller
Inhalt:Personendaten: André Schindler
- *08. Oktober 1877 in Unterägeri; † 12. August 1951 in Seewen (Schwyz)
- Sohn von Anton und Margrith Schindler-Steiner, wuchs mit Zwillingsschwester Emilie und 6 weiteren Geschwistern in Arth und Goldau auf und lebte von 1908 bis zu seinem Tod in Seewen(zunächst Haus Edelweiss, Bahnhofstrasse 124, danach Haus Carmin, Bahnhofstrasse 126).
- Ursprünglich Sattler und Tapezierer, später dann noch Grafiker und Maler
- Der bedeutendste Porträtmaler der ersten Hälfte des 20. Jh. im Schwyzer Talkessel. Berühmt für Gemälde vom Kollegi-Brand im Jahr 1910.
- Ehefrau: Nina Jurt aus Sursee, 4 Kinder: Andrea (1905), Joséphine (1906), Richard (1907) und Paula (1909).

Zugangs- und Benutzungsbestimmungen

Format I L x B (cm):45 x 58
Technik:Handschriftliches Original; Federzeichnung; kolloriert mit Aquarellfarbe

Angaben zu verwandtem Material

Digitalisat vorhanden:Ja
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://query.staatsarchiv.sz.ch/detail.aspx?ID=874511
 

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